Zwei Baby-Einschlaf-Tricks

Das „Augen zu“ machen beim abendlichen Einschlafen fiel meinen drei Kindern schon immer schwer. Auch bereits im frischen Babyalter. Obwohl sie hundemüde waren, schauten sie in der Gegend umher. Nach dem Motto: „Wenn ich jetzt die Augen zu mache, könnte ich ja was verpassen.“ Damit unsere Babies loslassen konnten, um in Ruhe in den Schlaf zu finden, haben wir zwei Tricks angewandt:

1. Das Augenzustreicheln.
Im abgedunkelten Raum, mit dem Baby im Wiegegriff, in einen gemütlichen Sessel setzen. Dann mit vier Fingern der freien Hand immer wieder sanft und langsam vom Haaransatz des Kindes bis zu den Augenbrauen (also quasi senkrecht) streichen. Die Handfläche spendet den Kindsaugen dabei Schatten. Wer möchte, kann dabei auch leise „schhhhh“-Laute von sich geben.

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Vorteil: Sehr wirkungsvoll. Das Kind macht seine Augen automatisch auf „halbmast“ und schläft währenddessen friedlich ein.
Nachteil: Das Augen-zu-streicheln kann mitunter etwas länger dauern und für das zuständige Elternteil mühsam sein. Auch Gewöhnungseffekte können eintreten. Bei unserem ältesten Sohn haben wir diese Technik fast das gesamte erste Lebensjahr anwenden müssen.

2. Der „Augen zu“-Nachahmungseffekt.
Dieser Trick ist mehr oder weniger per Zufall entstanden und er ist ganz einfach: Sitzposition wie beim ersten Punkt einnehmen. Wer das nicht möchte, kann sich auch ans Gitterbettchen setzen. Dann dem Kind das Gesicht zuwenden und die Augen schließen. So als ob man selbst schläft. Dabei ruhig verhalten. Man glaubt es kaum, aber die Kinder schlafen dabei ein. Meine zumindest. Meine These: Das Kind merkt, dass Mama oder Papa zwar da sind, aber dem Kind nur noch passive Aufmerksamkeit schenken. Das scheint für die Kinder dann auch irgendwie langweilig zu sein. Wichtig ist jedoch, dass das Kind die geschlossenen Augen des Elternteils sehen kann.
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Vorteil: Mit wenig Aufwand zum Ziel. Entspannungsmoment bzw. kleines Nickerchen für die Eltern.
Nachteil: Kann mitunter lange dauern, bis das Kind tatsächlich schläft. Auch hier können Gewöhnungseffekte auftreten: „Ohne Mama oder Papa kann ich nicht einschlafen.“

#strategieneinermutter

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3 Gedanken zu “Zwei Baby-Einschlaf-Tricks

  1. Hallo,
    danke für diesen interessanten Artikel. Die Ideen werde ich gleich einmal umsetzen. Ich habem it meinem Kleinen nämlich das Problem, das er überhaupt nicht gut einschläft. Vielleicht klappt es so ja besser.

    Grüße
    Sabine

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