Das Kinderwagenbett

Ich behaupte: je mehr Kinder man sein Eigen nennt, desto pragmatischer wird man. So auch in Bezug auf die Schlafgewohnheiten von Babies.

Ach was wird einem von den Ratgebern eingetrichtert: immer schön alle Schläfchen im eigenen Bettchen machen. Damit das Kind immer im gleichen Umfeld und zur gleichen Uhrzeit und nach dem gleichen Ritual ins Reich der Träume entlassen wird. Nur so findet es zu „seinem“ Schlafrhythmus.

Beim ersten Kind, habe ich das noch befolgt. Da hatte ich auch noch die Zeit dazu. Ganz ehrlich, beim zweiten Kind habe ich die Sache schon etwas lockerer gesehen. Das Kind sollte dort schlafen, wo wir gerade waren. Im Auto, im Kinderwagen, im Bettchen, in der Bauchtrage … Es blieb ihm gar nichts anderes übrig.

Unsere jüngste Tochter lege ich – ja auch jetzt im Winter – in den Kinderwagen zum Schlafen. Auch wenn wir zu Hause sind. Denn in ihrem Zimmer hat sie – bei Anwesenheit ihrer beiden Brüder – überhaupt keine Chance zur Ruhe zu kommen. Wenn ich merke, dass sie müde ist, packe ich sie warm ein, lege sie in die Karre auf die Terrasse (in mein Blickfeld), gebe ihr ein Milchfläschchen und die Kleine schläft in aller Seelenruhe an der frischen Luft. Und abends geht sie trotzdem bedenkenlos in ihr Bettchen.

Ehrlich gesagt, so ist es mir lieber als alle fünf Minuten zur Beruhigung ins Zimmer zu gehen. Da haben wir nämlich alle nichts von.

#strategieneinermutter

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